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.Rechtzeitig verlassen war eine gewaltige Übertreibung, aber es blieb keine Zeit, von der Todesnot und dem Entsetzen zu berichten, davon, wie knapp es in Wirklichkeit gewesen war.Chyndor hatte gespürt, wie das Dunkel und der Tod nach ihm griffen, war gerannt, gerannt, gerannt.schneller als je zuvor in seinem Leben.Diesem Gegner Widerstand entgegenzusetzen, war unmöglich gewesen.Einmal hatte er gespürt, wie Gangroo ihn packte und weiterzerrte.Ohne seinen Roboter wäre er wohl nach der Landung gestorben, eingeholt von dieser geheimnisvollen Anomalie.Irgendwann war die Schwärze hinter ihm erloschen, und als er sich umdrehte, hatte er nur noch auf den völlig leeren Landeplatz der ELLSUNTUR geblickt.Die OREON-Kapsel war verschwunden - aufgefressen von der Schwarz-Zone.Das Wort erschien dem Friedensfahrer passender als jedes andere.Auch Gangroo und Koronn hatte es letzten Endes erwischt.Die beiden Roboter lagen reglos am Boden.Ob es mit dem Schwarzfeld zusammenhing oder damit, dass die Strahlung auf Dina Baca zu einem Systemausfall geführt hatte, vermochte Chyndor nicht zu sagen.Je-, der Versuch der Reaktivierung war gescheitert.„Schließlich- blickte ich auf Lordovien", fuhr Chyndor fort.„Du würdest deine Stadt nicht wiedererkennen.Sie bot sich mir als irrlichterndes Band aus Feuer und Explosionen dar."Der Dinath blickte starr geradeaus, wirkte wie versteinert.„Du glaubst, dass viele gestorben sind?"Chyndor entschloss, weiterhin bei der Wahrheit zu bleiben.„Auf dem Weg hierher sah ich Dutzende von Leichen.Überall wird gekämpft.Auch ich wurde mehrfach angegriffen, doch ich bin kein leichtes Opfer"„Das habe ich bemerkt."Chyndor verschwieg, dass andere Kämpfe wesentlich härter gewesen waren.Er hatte nicht getötet, doch zum Teil die Angreifer schwer verletzen müssen, weil sie sich noch mit letzter Kraft auf ihn gestürzt hatten.„Schließlich fand ich dich.Ich ging in dein Haus, um etwas Ruhe zu finden, ehe ich weiterziehe."„Es handelt sich nicht um mein Haus", erwiderte der Junge beiläufig.„Warum durchquerst du die Stadt?"„Am anderen Ende gibt es etwas, das ich finden muss.Dort liegt die Quelle der verderblichen Strahlung.Mir bleibt keine andere Wahl, als Lordovien zu Fuß zu durchqueren.Ich besitze zwar ein Flugaggregat, doch es versagt."„Fast alle Technik ist ausgefallen", stimmte der Junge zu.Ein Ruck ging durch seine Gestalt.„Du hast mir geholfen, Fremder, und jetzt werde ich dir helfen.Ich kenne mich hier aus, und ich kann dir einen Weg weisen, auf dem wir mit etwas Glück auf keine anderen Dinath treffen werden."„Du denkst mit", lobte der Friedensfahrer.„Muss ich das nicht, wenn ich der Einzige meines Volkes bin, der wieder über seinen eigenen Verstand verfügt?"*Der Weg, den der Junge - er stellte sich als Kalmet vor - wies, führte durch alte Gassen, vorbei an endlosen Reihen von äußerlich identischen zweistöckigen Gebäuden, deren dunkelrote Fassaden zum Teil rostig waren.Die sensiblen Geruchsrezeptoren auf Chyndors Zunge nahmen unangenehm beißenden Gestank wahr, der aus den runden, in etwa drei Meter Höhe angebrachten Fenstern drang.„Nicht gerade eine Sightseeing-Tour", meinte Kalmet entschuldigend, „aber hier traut sich kaum jemand hin."„Das ist wichtiger als alles andere." Der deutlich kleinere Chyndor konnte mit dem Tempo, das Kalmet vorgab, kaum mithalten.„Wie weit werden wir auf diesem Weg kommen?"„Bis an den Stadtrand.Dort, wo dein Ziel liegt."Irgendwann wechselte die Fassadenfarbe der Häuser von Rot auf Blau - sonst änderte sich nichts, abgesehen von der Tatsache, dass die Rostflecken in breitflächigere, von Grünspan überzogene Gebiete übergingen.Die Begegnung mit Kalmet erwies sich als wirklicher Glücksfall.In dieser Gegend lagen keine Leichen, flackerten keine Feuer und tönten nicht die Schreie Sterbender.Kampfgeräusche klangen nur aus deutlicher Entfernung auf.Es fiel Chyndor schwer weiterzugehen, ohne einzugreifen, doch ihm blieb keine andere Wahl [ Pobierz całość w formacie PDF ]