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.Beide Geisteswesen waren aus dem Volk der Vatrox entstanden, lagen aber im Streit miteinander.Sein Wissen über den unheimlichen Besucher erklärte auch, was zuletzt bei TZA'HANATH geschehen war.VATROX-DAAG hatte jenen mentalen Druck ausgeübt, doch es war ihm nicht gelungen, Rhodan direkt zu beeinflussen, wie es ihm unter normalen Umständen möglich gewesen wäre.Die Silberkugel schützte aus bislang nicht geklärten Gründen ihre Passagiere vor einem solchen Zugriff.Ob ES auch dies in seine Pläne mit einberechnet hatte, als er dafür sorgte, dass acht Silberkugeln unterhalb der Halle der 1000 Aufgaben auf die Stardust- Terraner warteten?Nur deshalb war es der fremden Entität bislang nicht gelungen, Rhodans eigenen Willen auszuschalten.»Meine Gründe?«, fragte der Vatrox.»Die habe ich in der Tat.« Ein Hauch von Kälte drang aus seinem Mund, den Rhodan selbst auf die Entfernung spürte.»Ich unterbreite dir hiermit ein Angebot.«»Und das wäre?«In gespenstischer Lautlosigkeit trat der Besucher näher.»Verbünde dich mit mir und der Frequenz-Monarchie.«13.»Alle sind hier«, sagte Eritrea.»Außer.«»Ich weiß«, unterbrach Betty.»Außer MIKRU-JON.« Sämtlichen Silberkugeln war dieFlucht vom Forschungszentrum gelungen.Sie sammelten sich am vereinbarten Treffpunkt, einem unbewohnten Sonnensystem.Eritrea hatte zwar den Kursvektor des fliehenden Obeliskenraumers aufgenommen, konnte daraus aber unmöglich einen geplanten Zielpunkt berechnen.Nur eins stand fest: Der Kurs hatte nicht auf den geheimen Rückzugsort gezielt.»Und nun?«, fragte die Pilotin.»Wir warten«, entschied Betty.»Wenn ich auch nicht befugt bin, diesen Befehl für alle zu erteilen.Es bleibt jedoch die Hoffnung, dass das Schiff noch auftaucht.«»Glaubst du daran?«Die Altmutantin verzog missmutig das Gesicht.»Perry Rhodan ist bislang jeder Gefahr entkommen, auf die eine oder andere Weise.Allerdings gibt mir zu denken, dass VATROX-DAAG nahezu gleichzeitig mit ihm verschwand.Es scheint, als habe er die Verfolgung aufgenommen.«»Und im Unterschied zu uns könnte er Erfolg dabei haben.« Eritrea verließ ihren Pilotenplatz.Einige letzte silbrig-metallische Schwaden lösten sich von ihrer Haut.Oder quollen sie aus ihren Poren? Betty war sich nicht sicher.Die beiden Frauen traten in den Korridor.Früher oder später würde ihnen nichts anderes übrig bleiben, als nach NEO-OLYMP zurückzukehren - und zu hoffen, dass Rhodan letztendlich einen Weg fand, den übermächtigen Feind zu besiegen oder doch zumindest abzuschütteln.Es ärgerte Betty, dass sie ihn nicht besser hatten unterstützen können.Aber alles war so schnell gegangen, keinerlei Zeit geblieben, ihre Aktionen zu überdenken.War es ein Fehler gewesen, auf VATROX-DAAG zu feuern? Hatten sie das Geisteswesen damit wie erhofft abgelenkt oder am Ende nur seine Wut angestachelt?Nach allem, was Betty bislang wusste, war VATROX-DAAG einer der beiden Herrscher der Frequenz-Monarchie, der mit VATROX-VAMU im Krieg lag, einer ebenfalls alles andere als freundlich gesinnten Wesenheit.Beide gingen - gemeinsam mit VATROX-CUUR - auf einen gemeinsamen Ursprung im Volk der Vatrox zurück.Das hieß nichts anderes, als dass Rhodan in diesen Momenten einem seiner mächtigsten Feinde ausgeliefert war.Wenn er überhaupt noch lebte.Verzweifelt überlegte Betty, ob es irgendeine Möglichkeit gab, MIKRU- JON ausfindig zu machen, doch sie scheiterte.Ihnen blieb nur abzuwarten.14.»Verbünden?«Das Angebot verschlug Rhodan im ersten Moment die Sprache.Schon die Vorstellung schien bizarr zu sein - gemeinsame Sache machen mit einer grausamen, menschenverachtenden Diktatur, die, ohne mit der Wimper zu zucken, ganze Planetenbevölkerungen auslöschte?Dennoch hielt sich der Terraner zunächst zurück.War diese Situation nicht ohnehin bizarr? Stand ihm tatsächlich eine Projektion von VATROX- DAAG gegenüber, einem der beiden Herrscher der Frequenz-Monarchie.und redete geradezu im Plauderton mit ihm?Der Vatrox kam noch näher.Seine Nase wirkte viel zu breit in dem hageren Gesicht.Die schwarze Gesichtshaut schien jegliches Licht zu schlucken, es förmlich aus der Umgebung abzusaugen und zu verschlingen.Und lag nicht eine Aura aus Düsternis um ihn?»Du magst mit unseren Zielen oder unserem Vorgehen nicht einverstanden sein«, sagte VATROX-DAAG.»Was gelinde gesagt untertrieben ist.«»In dieser Hinsicht weiß ich, was ich von dir zu halten habe.Es ist ein typisches Zeichen deiner Schwäche.«»So?«»Ich habe es schon zu oft bei viel zu vielen Feinden beobachtet, um es nicht zu erkennen, wenn ich es sehe.Ihr Scheitern hat mich gelehrt, diesen Fehler niemals zu begehen.«Rhodan lächelte kalt.»Und obwohl du mich so verachtest, bist du auf meine Hilfe angewiesen, willst dich gar mit mir verbünden?«»Ich hoffe, du glaubst diesen Unsinn selbst auch nicht«, sagte der Vatrox.»Ein Bündnis entspricht lediglich den Gesetzen der Logik und Vernunft.«»Noch einmal: so?«»Der wahre gemeinsame Feind ist VATROX-VAMU.Was er anzurichten vermag, hast du von deinen Mitstreitern in diesem Kugelsternhaufen bereits erfahren.Sein Einfluss steigt kontinuierlich, und er ist unerbittlich auf dem Vormarsch.Wenn ihm erst das PARALOX-ARSENAL in die Hände fällt, wird seine Macht unbegrenzt sein.« Die Finger des Vatrox krümmten sich, und diesmal war sich Rhodan sicher, dass ein nebelartiger Schwaden aus Dunkelheit aus ihnen quoll.»Das würde nicht nur das Ende für die Völker dieser Galaxis und vor allem den Untergang der von dir so sehr geschätzten Stardust-Menschheit bedeuten [ Pobierz całość w formacie PDF ]