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.«Der spinnt doch wohl!Manno, die Zahnpasta ist ganz schön glitschig.Millie kann ihren Bernstein kaum in der Hand halten.Und da ist es auch schon passiert … der Stein flutscht ihr aus der Hand, saust über den Tisch und plumpst runter.Ach du Schreck.Bitte suchen helfen! Alle Kinder an ihrem Arbeitstisch kriechen mit Millie über den Boden.Aber der Bernstein ist nicht zu finden.Er hat sich aufgelöst.Millie stehen schon die Tränen in den Augen.Hilfe, Hauke, Hilfe!Hauke hat sogar noch einen Bernstein für Millie.Den muss sie nicht mal mehr reiben.Der neue Stein ist schon auf einer Seite geschliffen, und Millie braucht ihn nur zu polieren, damit er glänzt wie flüssiger Honig.Na fein, Millie wischt sich mit dem Handrücken über die Backe.Falls doch eine Träne dort hängen geblieben sein sollte.»So«, sagt Hauke nun.»Jetzt hat sich die Zahnpasta aber in dem Loch in der Mitte festgesetzt.Wie kriegen wir die raus? Bitte alle den Stein vor den Mund halten und feste pusten, bis die Zahnpasta dem Banknachbarn ins Gesicht spritzt.«Aha.Millie wendet sich Django zu, und er setzt sich so, dass die Zahnpasta aus seinem Bernsteinloch gleich auf ihrer Nase landen wird.Klappt aber nicht!Hauke hat sich wieder einen Spaß erlaubt.Er verteilt große Zahnbürsten und damit muss man dem Bernstein die Zähne putzen.Oh, wie der Stein nun glänzt! Zum Schluss noch die Schnur durchziehen.Mit Verschiebeknoten, bitte! Und dann um den Hals hängen.Mann, sieht das schick aus!»Hat es euch gefallen?«»Ja!«, rufen alle.»Jaaa!«Als die ersten Kinder schon aus der Schleiferei laufen, ist der Schnürsenkel von Djangos Turnschuh aufgegangen.Er bückt sich.Und was findet er da?Millies Bernstein! Er ist in Djangos Schuh gesprungen und an der Socke hängen geblieben wie Biene Maja am Harz.Na so was!Django reicht Millie den Bernstein, ohne zu zögern.Geht das denn überhaupt? Niemand sonst hat zwei.»Das geht«, sagt Django.»Du hast ja auch an zweien gearbeitet.«Recht hat er, der Schnuffel.Und Millie kann nun Trudelchen einen der beiden Bernsteine abgeben.Na, die wird sich freuen!Dann dürfen sich alle Kursteilnehmer noch das Bernsteinmuseum anschauen und durch den Bernsteinwald tigern.Ganz schön gruselig.Aha, so hat das damals also ausgesehen, als vor hundert Millionen Jahren und mehr die Dinosaurier über die Erde marschierten und Biene Maja und Willi leider, leider am Harz kleben geblieben sind.Dieser TheodorOb Millie Django noch mal wiedersehen wird? Die Mutter will mit ihrem Schnuffel zunächst in Sandpeter bleiben, aber für Millie wird die Fahrt heute weitergehen.Mama hat ja noch das Insel-Hopping auf ihrem Reiseplan.Deshalb fahren sie jetzt über das flache grüne Land am Deich entlang, um erst mal nach Huh-Summ-Summ zu gelangen.Was für Namen die Orte hier bei den Nordfiesen haben! Büh-Summ-Summ und Huh-Summ-Summ.Es nieselt und fieselt etwas.Das Wetter an der Nordsee kann sich stündlich ändern.Der Wind treibt ein Wetter nach dem anderen über das Land.Im Moment sieht alles grau aus.Na, die Schafe sind noch weiß, grauweiß, und der Deich ist auch noch grün, graugrün, aber das Gras ist feucht und die Schafe sehen traurig aus.Keines hat sich hingelegt und mümmelt vor sich hin, wie Millie es schon oft gesehen hat.Sie haben wohl Angst, sich den Schafspopo nass zu machen.Alle möchten am liebsten ganz oben auf der Deichkrone laufen.Das kann Millie verstehen.Wenn Schafe dafür gemacht wären, auf dem Abhang zu laufen, dann hätten sie ja zwei lange und zwei kurze Beine.Aber so schräg … da stehen sie sich ja die Beine in den Bauch.Bevor Huh-Summ-Summ auftaucht, fahren sie an unzähligen Windrädern vorbei.Riesig sind die und ihre Propeller schaufeln sich hoch oben kräftig durch die Luft.»Mit den Windrädern wird Energie erzeugt«, sagt Papa.»Strom, Millie.«Klar.Wenn der Wind hier oben bei den Nordfiesen so gerne sein Unwesen treibt, dann soll er auch tüchtig für sie arbeiten.Und plötzlich reißt die Wolkendecke auf.Ein Sonnenstrahl hat sich durchgezwängt und lässt die Propellerblätter der Windräder silbern aufleuchten.Sie tanzen jetzt ein Windmühlenballett, schrumm, schrumm, schrumm.Und da liegt auch schon Huh-Summ-Summ.»Husum«, sagt Papa.»Die graue Stadt am Meer.«Husum! Na gut.Aber Papa! Die Stadt ist gar nicht grau.Die Sonne scheint wieder.Sie hat alle Wolken vertrieben.Schau mal, wie die abhauen.Wie erschreckte Schäfchen.Huh-Summ-Summ ist bunt! Die Häuser glänzen in allen Farben, in Gelb und Rot und Weiß und Blau und Grün.Und die Krabbenboote im Hafen sehen auch malerisch aus.Die Fischer sind gerade vom Fang zurückgekehrt.»Vielleicht kann man frische Krabben kaufen«, sagt Mama.Ihr läuft schon das Wasser im Mund zusammen [ Pobierz całość w formacie PDF ]